Herzlich willkommen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

 

Am 30. Juni 2019 laden wir Sie ein, zu folgender zukunftsweisender Frage der Gemeinden Hemberg, Neckertal und Oberhelfenschwil abzustimmen:

 

Wollen Sie den Gemeinderat mit der Einleitung des Vereinigungsverfahrens mit den Politischen Ge­meinden Hemberg, Neckertal und Oberhelfens­chwil beauftragen?

 

Im Neckertal wirken drei Schulgemeinden und drei politische Gemeinden. Oberhelfenschwil und Neckertal bilden zusammen die Schule Neckertal mit dem Oberstufenzentrum. Hemberg und Neckertal bilden zusammen die Schulgemeinde Oberes Neckertal. Dazu gehört der Zweckverband Primarschule Schönengrund. Hemberg hat eine selbständige Primarschulgemeinde. Die bestehenden Strukturen sind komplex und die geografischen Grenzen der politischen Gemeinden und der Schulgemeinden decken

sich teilweise nicht. Die Räte dieser Gemeinden wollen eine Bereinigung dieser Strukturen prüfen. Das Ziel ist eine Einheitsgemeinde und eine Stärkung der Region Neckertal. Nach einem erfolgreichen Abschluss des Projekts gäbe es noch eine Gemeinde, nicht mehr sechs wie bisher.

 

Wenn die Gemeindevereinigung zustande kommt, entsteht mit knapp 82 km2 die zweitgrösste Gemeinde im Toggenburg. Sie hätte nach heutigem Stand rund 6‘200 Einwohner. Die drei Schulgemeinden beschulen insgesamt 766 Schülerinnen und Schüler.

Damit die vielen offenen Fragen bis zum Start der neuen Gemeinde geklärt werden können, braucht es den Auftrag der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Dafür wird am 30. Juni 2019 in den drei politischen Gemeinden eine Grundsatzabstimmung an der Urne durchgeführt. Mit der Zustimmung zur Abstimmungsfrage (Seite1) in allen drei Gemeinden wird der Auftrag erteilt, die Gemeindevereinigung vorzubereiten und den Vereinigungsbeschluss zur Abstimmung zu bringen. Gleichzeitig mit dieser Abstimmung stimmen die Schulgemeinden über die Inkorporation der Schulgemeinden ab. Pro beteiligte Gemeinde wir mit Projektkosten von rund Fr. 20‘000.— gerechnet, wobei der Kanton 50 % übernimmt.

 

Wenn eine der drei Gemeinden Nein zur Ausarbeitung eines Vereinigungsbeschlusses sagt, ist das Projekt beendet. Es obliegt dann den einzelnen Behörden, ein neues Projekt zu starten. Die Behörden empfehlen Ihnen, ein JA in die Urne zu legen. Damit kann eine Vereinigung zusammen mit den Schulbehörden und der Bevölkerung eingehend geprüft werden. In der vorliegenden

Broschüre finden Sie die Beweggründe für einen gemeinsamen Weg.